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Fachwerkträger
Farben mit Nano-Struktur
Farbtonbeständigkeit von Fassadenfarben
Faserbeton
Faserbewehrung, Beton
Feinsteinzeug
Fenster, Bautiefe
Fenster, Linearer Wärmedurchgangskoeffizient ψg
Fenster, Uf-Wert
Fenster, Ug-Wert
Fenster, Uw-Wert
Fensterintegriertes Lüftungsgerät mit Kreuzgegenstrom-WT
Fensterteile, Bezeichnungen
Fertigteildecke in Vollmontage
Fertigteilestrich aus Gipsfaserplatten
Fertigteilestrich aus Gipsplatten
Fertigteilestrich aus zementgebundenen Leichtbetonplatten
Fertigteilestrich aus Ziegelelementen
Fertigteilestrich mit Fußbodenheizung
Feststellanlage
Feuchtevariable Dampfbremse
Feuchtraumeignung Estrich
Feuchtraumeignung estrichfreier Bodensysteme
Feuchtraumeignung, Innenfarben
Feuerstätte, raumluftabhängige
Feuerstätte, raumluftunabhängige
Feuerwehraufzüge
Feuerwiderstandsfähigkeit der Deckenbekleidung/ Unterdecke
Feuerwiderstandsfähigkeit nichttragender Innenwände
Filterschicht, Gründach
Filterstabilität
First
Flachdach, Definition
Flachdach-Dämmung aus EPS
Flachdach-Dämmung aus Mineraldämmplatten
Flachdach-Dämmung aus PUR, alukaschiert
Flachdach-Dämmung aus PUR, ohne Kaschierung
Flachdach-Dämmung aus Schaumglas
Flachdach-Dämmung aus Steinwolle
Flachdach-Dämmung aus Steinwolle-Metalldach-Dämmplatten
Flachdach-Dämmung aus XPS
Flachdachfenster
Flachdachziegel
Flachpressplatte, mineralisch gebunden
Flachstahlschloss
Fliesenspiegel
Flockbodenbelag
Fluchttürhaube
Fluchtwegabmessungen nach Arbeitsstättenrecht
Flächengewicht Gründach
Fogging
Fortluft (FOL)
Freilauftürschließer
Frischbetonverbund
Frostschirm
Frostschürze
Fugenausbildung bei Fertigteilestrichen
Fugenbreiten keramischer Beläge nach VOB C DIN 18352
Fundamenterder, Einbaubeispiele
Funktionspotentialausgleich
Funktionsschichten, Gründach
Funktionsweise der interaktiven Bauteiltabelle
Funktionsweise Wärmepumpe

Feuerwehraufzüge

Feuerwehraufzug

Feuerwehraufzüge sind Personenaufzüge, die im Brandfall von der Feuerwehr für die Brandbekämpfung und die Personenrettung benutzt werden können. In Hochhäusern (d.h. gem. MBO § 2 Abs. 4 Nr. 1 in Gebäuden ab 22 m Höhe) muss ein Feuerwehraufzug eingebaut werden, weitere Vorgaben für Feuerwehraufzüge in Hochhäusern regelt die Muster-Hochhaus-Richtlinie (MHHR). Darüber hinaus werden Feuerwehraufzüge oft auch in Sonderbauten oder öffentlichen Gebäuden erforderlich, z.B. in Krankenhäusern.

 

Neue Feuerwehraufzüge müssen entsprechend der DIN EN 81-72 ausgeführt werden. Demnach müssen Feuerwehraufzüge insbesondere:

  • alle Stockwerke des Gebäudes bedienen
  • an allen Haltestellen und im Fahrkorb mit einem entsprechendem Piktogramm gekennzeichnet sein
  • in jeder Etage einen brandgeschützten Vorraum (= sicherer Bereich) haben, die Fläche des Vorraumes richtet sich nach den Anforderungen für den Transport von Tragen und der Anordnung der Türen
  • vor Rauchübertragung in den brandgeschützten Vorraum und den Schacht konstruktiv geschützt sein
  • das entfernteste Stockwerk innerhalb von 60 Sekunden nach Schließen der Türen von der Feuerwehrzugangsebene aus erreichen
  • eine Fahrkabine von 1,10 x 1,40 m mit 630 kg Tragfähigkeit aufweisen, bei zweiseitigem Zugang oder bei Nutzung zur Evakuierung und Aufnahme von Tragen und Betten eine Fahrkabine von 1,10 x 2,10 m mit 1.000 kg Tragfähigkeit
  • an der Fahrkorbdecke eine von innen zugängliche Notklappe mit einer Mindestgröße von 0,40 x 0,50  m haben, die den Ausstieg eines Feuerwehrmannes ermöglicht
  • an jeder Haltestelle sichere Befestigungspunkte für Rettungsmittel sowie Leitern zur Selbstbefreiung aufweisen
  • eine Ausführung aller Decken-, Fußboden-, Wand- und Türbekleidungen im Fahrkorb aus nicht brennbaren Stoffen aufweisen
  • mit elektrischen/elektronischen Befehlsgebern und Anzeigen ausgestattet sein, die bei Umgebungstemperaturen zwischen 0° und 65°C entsprechend der Zeitvorgabe der Gebäudekonstruktion (30/ 60/ 90/ 120/ 180 Minuten) funktionsfähig sind
  • ein Kommunikationssystem für die Feuerwehr und eine Ersatzstromversorgung haben
  • Schutzmaßnahmen für alle elektrischen Einrichtungen im Schacht und am Fahrkorb besitzen,vor Tropf- und Spritzwasser sowie vor stauendem Wasser im Fahrstuhlschacht
  • eine für Feuerwehraufzüge zugelassene Steuerung aufweisen, durch die der Aufzug auf "Feuerwehrbetrieb" umgestellt und dann nur noch über das Feuerwehrbedientableau im Fahrkorb gesteuert werden kann

 

Weiterführende Informationen: 540 | Personenaufzüge in Gebäuden