Gebäudesystemtechnik, Funkübertragung

Die Übertragung der Bussignale bei Gebäudeautomationssystemen ist über Leitungen möglich, aber auch über ein Funksystem. Dadurch entfallen aufwendige Verkabelungen, so dass der Funkbus eine einfache Methode vor allem zur nachträglichen Installation eines Bussystems darstellt und sich durch hohe Flexibilität auszeichnet. Zu beachten ist dabei allerdings, dass die nach DIN 18015-4 geforderten zusätzlichen Maßnahmen getroffen werden, die verhindern, dass die Datentelegramme von außen gestört werden oder benachbarte Systeme stören.

 

Eine physiologische Belastung auf Grund der Funksignale kann ausgeschlossen werden, da das System nur im Fall der Betätigung ein Funksignal aussendet. Es werden also keine dauerhaften elektromagnetischen Felder im Gebäude erzeugt.

Ein großer Nachteil der Funkbussysteme ist dagegen, dass die Sensoren und Aktoren in der Regel mit Batterie betrieben werden. Inzwischen existieren aber auch Sensoren und Aktoren, die nicht auf eine Versorgung mit Batterie angewiesen sind, sondern z. B. über den Piezo-Effekt die nötige Energie zur Absetzung eines Funksignals erwirtschaften.
 

Weiterführende Informationen: 521 | Gebäudesystemtechnik