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Laminat- und Multilayer-Bodenbeläge, Regelwerke
Laminat- und Multilayer-Bodenbeläge, Schichtenaufbau
Laminatboden
Lamparkett
Lastabtragende Wärmedämmung unter Gründungsplatten
Lastfall Wassereinwirkung nach DIN 18195
Latexfarben
LCN
LD-Ziegel nach DIN 105-100, Bezeichnung
LD-Ziegel, Definition
Lebende Einfriedung
Lehmfarben
Lehmputz
Leichtbaulift
Leichtbeton, gefügedichter
Leichtbeton, haufwerksporiger
Leichter Planziegel mit Mineralfaserfüllung
Leichter Planziegel mit Nadelholzfaserfüllung
Leichter Planziegel mit Perlitfüllung
Leichter Planziegel ohne Füllung
Leichtputz
Leimfarben
Leistenfalzdeckung
Leistungszahl (COP) nach EN 14511
Lichtband
Lichtbeton
Lichtkuppel
Lichtschacht aus Beton mit Boden
Lichtschacht aus Beton ohne Boden
Lichtschacht aus Kunststoff
Lichtschacht, wasserdichte Ausführung
Lichtschachtkopf, Ausführung
Linoleum-Bodenbelag
Lochung von Kalksandsteinen gem. DIN V 106
LON
Loxone
Luft-Abgas-System, LAS
Luft-Wasser-Wärmepumpe
Luft-Wärmepumpe, Schallemissionen
Luftarten und Luftbehandlung nach DIN 1946-6
Luftdichtigkeit von Massivholzwänden
Luftdurchlässigkeit von Fenstern
Luftschall-Dämm-Maß
Luftvolumenstrom
Luftwechselrate
LV-Text auf AUSSCHREIBEN.DE
Lüftungsanlagen mit Zu- und Abluftsystem
Lüftungsarten
Lüftungsgerät mit regenerativem Rotations-Wärmetauscher
Lüftungsgerät mit rekuperativem Gegenstromkanal-Wärmetauscher
Lüftungsgerät mit rekuperativem Kreuzgegenstrom-Wärmetauscher
Lüftungsquerschnitte belüftetes Steildach
Lüftungsstufen nach DIN 1946-6

Linoleum-Bodenbelag

Linoleum-Bodenbeläge bestehen im Wesentlichen aus Linoleum-Zement (halbelastisches Bindemittel aus trocknenden pflanzlichen Ölen, insbesondere Leinöl, Baumharz und Sikkativen), Kork- und/oder Holzmehl, farbgebenden Pigmenten und anorganischen Füllstoffen. Stabilität erhält der Belag entweder durch faserverstärkende Zusätze, z.B. aus Jutefasern, oder durch einen Faserstoffrücken, z.B. aus Jutegewebe. Linoleum wird demnach überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und kommt auch ohne chemische Zusatzstoffe aus. Er wird als Platten- oder Rollenware fest mit dem Untergrund verklebt, die Materialstärke liegt üblicherweise bei ca. 2,0 – 3,2 mm. Es gibt auch Linoleum-Bodenbeläge mit fertig vergüteter Oberfläche, z.B. auf Acrylat-, Polymer oder Polyurethanbasis. Unvergütete Linoleumbeläge bedingen eine erhöhte Sorgfältigkeit bei der Erstpflege und bei der Unterhaltsreinigung nach den diesbezüglichen Vorgaben des Herstellers.

 

Es sind auch ca. 4 mm starke Linoleum-Bodenbeläge mit einen trittschallmindernden Rücken aus Schaumstoff (Linoleum-Bodenbeläge nach DIN EN 686) oder aus Korkment (Linoleum-Bodenbeläge nach DIN EN 687) erhältlich. Der aufkaschierte Rücken bewirkt eine deutliche Verbesserung der Trittschallminderung um bis zu 18 dB (zum Vergleich: ein konventioneller Linoleumboden erreicht ca. 4 - 6 dB Trittschallminderung). Sie eignen sich daher besonders für Aufenthalts- und Arbeitsbereiche mit erhöhten Trittschallanforderungen oder wenn ein vorhandener Untergrund, z.B. ein Verbundestrich, keine ausreichenden trittschallmindernden Eigenschaften aufweist.

 

Weiterführende Informationen: ► 412 | Elastische Bodenbeläge