Mosaikparkett

 

Mosaikparkett

Das nach seiner hauptsächlichen Verlegeart, schachbrettartig angeordneten Würfeln, benannte Mosaikparkett lässt auch andere Verlegearten zu, z.B. den englischen Verband mit einer oder zwei Mosaiklamellen, Einzel- oder Doppelfischgrat und weitere würfelartige Muster, z.B. das sogenannte Haddon-Hall-Muster. Beispiele hierzu enthält der Anhang B zur DIN EN 13488. Mosaikparkett wird sowohl roh als auch mit fertiger Oberfläche verlegt. Für das Verlegen werden die einzelnen Lamellen zu vorgefertigten Verlegeeinheiten zusammengefasst, deren Größe durch die Maße der Mosaikwürfel bestimmt wird und deren Kanten mit Nut und Feder versehen sein müssen.

 

Holz für Mosaikparkett muss gesund sein und seine Oberfläche darf keine Insektenfraßstellen aufweisen, wohingegen Jahrringlagen und Holzstrahlen keinen Mangel darstellen. Weitere Festlegungen hinsichtlich der Zulässigkeit z.B. von gesundem Splint, Ästen, seichten Rissen, Rindeneinwuchs, Blitzrissen, Faserneigungen, Harzgallen, Farbunterschieden und Kernholz, jeweils in Abhängigkeit von der Holzart und der jeweiligen Erscheinungsklasse enthalten die Tabellen 1 bis 3 der DIN EN 13488.

 

Weiterführende Informationen: 410 | Parkett und Dielenböden aus Massivholz