PVC-Bodenbelag

Bodenbeläge aus PVC enthalten neben Polyvinylchlorid auch Harze und Weichmacher. Die Materialstärke liegt üblicherweise bei ca. 2,0 mm. Es gibt sie als homogenen Bodenbelag (gem. DIN EN ISO 10581), der über die gesamte Dicke in einer homogenen Farbe hergestellt wird, und als heterogenen Bodenbelag (gem. DIN EN ISO 10582), dessen Optik durch verschiedenfarbige Komponenten bestimmt wird, die z.B. eine marmorierte oder gesprenkelte Oberfläche ergeben. Beide Arten können dabei eine werkseitig aufgebrachte transparente Oberflächenbeschichtung aus einem anderen Material aufweisen, z.B. aus Polyurethan. Spezielle PVC-Bodenbeläge eignen sich auch für Arbeitsbereiche mit erhöhter Rutschgefahr, da sie bis R 12 nach GUV-R 181 erreichen können. Spezifische Eigenschaften bestimmter PVC-Bodenbeläge sind über eigene Regelwerke festgelegt:

 

  • PVC-Bodenbeläge mit Jute- oder Polyestervlies-Rücken oder auf Polyestervlies mit PVC-Rücken in DIN EN 650,
  • PVC-Bodenbeläge mit Korkbasis-Rücken in DIN EN 652,
  • PVC-Bodenbeläge mit Fasermaterialrücken in DIN EN 13413,
  • PVC-Bodenbeläge für besondere Nassräume in DIN EN 13553 und
  • PVC-Bodenbeläge mit partikelbasiertem erhöhtem Gleitwiderstand in DIN EN 13845.

 

Eigenschaften von geschäumten PVC-Böden s. Lexikonbeitrag CV-Bodenbelag.

 

Weiterführende Informationen: ► 412 | Elastische Bodenbeläge