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Systemböden, Lastklassen nach DIN EN 12825 und DIN EN 13213
Systemböden, Unterschied Doppelboden - Hohlboden

Stahlverbundträger

Träger, der durch den Verbund der Werkstoffe Stahl und Stahlbeton gebildet wird. Beide Werkstoffe müssen schubfest miteinander verbunden sein. In erster Linie muss ein Stahlverbundträger Beanspruchungen auf Biegung standhalten.

 

Form, Bemessungen und Ausführung von Stahlverbundträgern sind in Eurocode 4, insbesondere in DIN EN 1994-1-1  geregelt. Kann ein Träger nicht eindeutig zugeordnet werden, bedarf er einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung.

 

Als Verbundmittel haben sich in der Praxis sogenannte Kopfbolzendübel durchgesetzt. Nur diese sind im Eurocode 4 genauer geregelt. Andere Verbundmittel wie Blockdübel oder Schlaufenanker o.ä. dürfen nur mit bauaufsichtlicher Zulassung verwendet werden.

 

Im Wesentlichen unterscheidet man Stahlverbundträger in

 

a) Träger mit sichtbarem Stahlprofil: Hier besteht der Obergurt des Trägers aus Beton z.B. in Form einer auf dem Stahlträger aufliegenden Ortbetondecke, Elementdecke oder ähnlichem. Der Verbund erfolgt im Wesentlichen über Kopfbolzen. Das häufigste Stahlträgerprofil ist das IPE-Profil, allerdings sind auch andere Profile oder Fachwerkträger denkbar:

 

 

Stahlverbundträger_ohne_Kammerbeton

 

 

b) Träger mit ausbetonierten Kammern: Hier ist der Steg des Stahlträgers, oft aus Brandschutzgründen, ausbetoniert und eigens bewehrt. Der Beton muss hierbei an den Steg des Trägers angeschlossen werden. Dies kann über am Flansch angeschweißte Bewehrungsbügel, Kopfbolzen oder durch den Steg geführte Steckhaken erreicht werden:

 

 

 Stahlverbundträger mit Kammerbeton

 

Weiterführende Informationen: ► 113 | Decken in Stahlverbundbauweise