Tennenbelag

Als Tennenbelag werden Leichtathletik- und Spielfeldböden bezeichnet, die aus Ziegelmehl, Schlacke oder Asche bestehen. Bei der Planung von Tennenflächen ist darauf zu achten, dass durch eine geeignete Bauweise und eine fachgerechte Baustoffwahl folgende Anforderungen erfüllt werden: Schnelle Wasserabführung, funktionsgerechte Scherfestigkeit, weitgehende Staubfreiheit, geringes Verletzungsrisiko und wirtschaftlicher Pflegeaufwand. Spezifische technische Festlegungen hierzu enthält DIN 18035-5 (Sportplätze - Teil 5: Tennenflächen).

 

Optik: Tennenbelag besteht meist aus rotbraunen Körnchen, die eine granulare Oberfläche erzeugen.

 

Eigenschaften: Kostengünstige Alternative zum Kunstrasen, wenn ein ganzjährig bespielbarer Belag erforderlich ist. Zudem ist er gelenkschonend.

 

Verwendung im Bauwesen: Tennenbelag wird für die Errichtung von Sportplätzen, Mehrzweckspielfeldern, Laufbahnen und Boccia-Bahnen, etc. eingesetzt.

 

Tennenbelag

  1. Tennenbelag (mind. 400 mm)
  2. Dynamische Schicht (60 – 100 mm)
  3. Ungebundene Tragschicht (150 mm)
  4. Planum
  5. Baugrund

 

Weiterführende Informationen:615 | Sportplatzbeläge