27.01. 2017

Moratorium bei der Entsorgung von HBCD-haltigen Dämmplatten

HBCD-haltige Dämmplatten werden bei ihrer Entsorgung vorübergehend wieder als nicht gefährlicher Abfall eingestuft. Damit gelten zeitlich befristet für 1 Jahr wieder einfachere Entsorgungsregeln für Dämmplatten aus Polystyrol, die das Flammschutzmittel HBCD enthalten.

 

Vorangegangen waren zum Teil sehr hohe Preisaufschläge bei der Entsorgung, nachdem HBCD-haltige Dämmstoffe zum 01.10.2016 als gefährlicher Abfall eingestuft worden waren, s. bauwion-Bericht vom 12.10.2016.

 

Pressemitteilung vom 21.12.2016 auf der Webseite des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

26.01. 2017

Aktuelles über BIM (Building Information Modeling)

BIM (Building Information Modeling) beschreibt digitale Geschäftsprozesse, die den gesamten Lebenszyklus von Bauwerken und Immobilienprojekten abbilden. Die Aufnahme und Verknüpfung wichtiger Produkt- und Objektdaten in einem digitalen mehrdimensionalen Gebäudemodell ist dabei durchgängig, von der frühen Planungsphase über die Realisierung bis zum Betrieb des Gebäudes. Das Planen und Bauen mit BIM soll für bestimmte öffentliche Bauvorgaben in wenigen Jahren verbindlich vorgeschrieben sein, so etwa für Infrastrukturprojekte des Bundes ab dem Jahr 2020.

 

Das neu von der Bundesarchitektenkammer und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit herausgegebene Handbuch „BIM für Architekten“ beantwortet als Einführung in das Thema wichtige Fragen z.B. zu Planungsprozess, fachlichen Voraussetzungen, Normung, Kosten, Honorierung/ Vertragsgestaltung, Haftung/ Versicherung, Urheber- und Vergaberecht.

Vorschau und Bezug über die Webseite des Rudolf Müller Verlages

 

Auf der Webseite ► planen-bauen40.de sind zahlreiche Informationen und Downloads zum Thema BIM enthalten. Die Webseite wird von der „Gesellschaft zur Digitalisierung des Planens, Bauens und Betreibens mbH“ betrieben, zu deren Gründungsgesellschaftern wichtige Verbände und Kammerorganisationen aus dem Bau- und Immobilienbereich in Deutschland zählen, unter anderem der Verband Beratender Ingenieure e.V., der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, e.V., buildingSMART e.V., die Bundesvereinigung Bauwirtschaft GbR, die Bundesarchitektenkammer e.V., die Bundesingenieurkammer e.V. und der Bundesverband Bausoftware e.V.

 

Die im November 2016 neu erschienene Technische Regel DIN SPEC 91350 (Verlinkter BIM-Datenaustausch von Bauwerksmodellen und Leistungsverzeichnissen) legt Anforderungen an die Datenstruktur und den Inhalt von BIM-Containern fest. Das XML-Schema zum Datenaustausch bezieht sich dabei unmittelbar auf den IFC- und den GAEB-Datenaustausch.

Vorschau und Bezug über die Webseite des Beuth Verlages

16.01. 2017

DGUV Information 205-008 – Sicherheit im Feuerwehrhaus

Im Dezember 2016 ist die „DGUV Information 205-008 – Sicherheit im Feuerwehrhaus“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) neu erschienen. Sie vermittelt Planungsgrundlagen für den Neu- und Umbau von Feuerwehrhäusern, bezüglich ihrer Innenbereiche und Außenanlagen, und enthält auch Mustergrundrisse. Im Anhang ist eine Zusammenstellung relevanter Vorschriften und Regeln für den Bau und Betrieb von Feuerwehrhäusern enthalten.

 

Die DGUV Information 205-008 kann auf der ► Webseite der DGUV bestellt oder kostenlos als pdf heruntergeladen werden.

12.01. 2017

Änderungen der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)

Am 03.12.2016 sind die Änderungen der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) in Kraft getreten. Nachfolgend eine Zusammenfassung wichtiger Änderungen:

 

  • Klarstellung, dass zu einer Arbeitsstätte unter anderem auch Flucht- und Verkehrswege, Lager-, Maschinen- und Nebenräume, Sanitärräume, Pausen- und Bereitschaftsräume, Erste-Hilfe-Räume, Unterkünfte und technische Einrichtungen wie z.B. Beleuchtungsanlagen raumlufttechnische Anlagen, sowie Türen und Tore gehören
  • Konkretisierungen bei der Gefährdungsbeurteilung; Klarstellung, dass diese regelmäßig auch bei Bildschirmarbeitsplätzen erforderlich ist
  • Umfangreicher Maßnahmenkatalog zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen
  • Neue Festlegungen zu Telearbeitsplätzen als „vom Arbeitgeber fest eingerichtete Bildschirmarbeitsplätze im Privatbereich der Beschäftigten“
  • Das Betreiben von Arbeitsstätten umfasst auch das Optimieren der Arbeitsstätten sowie die Organisation und Gestaltung der Arbeit, einschließlich der Arbeitsabläufe
  • Vorrang der Anforderungen anderer Rechtsvorschriften, insbesondere der Landesbauordnung, soweit sie über die Anforderungen der ArbStättV hinausgehen
  • Beschäftigte müssen vor Aufnahme ihrer Tätigkeit bezüglich der Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung unterwiesen werden, danach im mindestens jährlichen Turnus. Dies beinhaltet auch Maßnahmen im Gefahrenfall, der Brandverhütung und Verhaltensmaßnahmen im Brandfall
  • Konkretisierung, das Absturzgefahr grundsätzlich bei einer Absturzhöhe von mehr als 1 Meter besteht (und dann geeignete Maßnahmen erfordert)
  • Neue Festlegungen bezüglich der Erfordernis von Schutzvorrichtungen gegen Abstürzen
  • Deutliche Verschärfung und Konkretisierung der Anforderungen an Arbeitsräume bezüglich dem Tageslichteinfall und einer Sichtverbindung nach außen
  • Toiletten- und Waschräume sind getrennt für Männer und Frauen einzurichten oder es ist eine getrennte Nutzung zu ermöglichen (neu im Text der ArbstättV, bisher jedoch bereits ähnlich in ASR A4.1 geregelt)
  • Übernahme von Regelungen bezüglich der Einrichtung von Pausenräumen aus der ASR A4.2
  • Notwendigkeit zur Bereitstellung angemessener Unterkünfte durch den Arbeitgeber insbesondere wegen der Abgelegenheit der Arbeitsstätte, der Art der auszuübenden Tätigkeiten oder der Anzahl der im Betrieb beschäftigten Personen

 

Text der „Verordnung zur Änderung von Arbeitsschutzverordnungen“ vom 30.11.2016 im Bundesgesetzblatt

11.01. 2017

Neue Checkliste 10 - Garagen nach der Muster-Garagenverordnung

Eine neue Checkliste ist im Bereich ► Hilfen verfügbar: Checkliste 10 - Garagen nach der Muster-Garagenverordnung. Sie bietet als Planungshilfe eine Übersicht über die in der Muster-Garagenverordnung (M-GarVO) enthaltenen Regelungen zur baulichen Ausführung von Garagen:

 

Garagen nach der Muster-Garagenverordnung

06.12. 2016

Die neue Flachdachrichtlinie

Die Fachregel für Abdichtungen – Flachdachrichtlinie, gemeinsam herausgegeben von Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) und dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. (HDB), ist als Ausgabe Dezember 2016 neu erschienen, gemeinsam mit den Produktdatenblättern für Bitumenbahnen, für Flüssigkunststoffe und für Kunststoff- und Elastomerbahnen.

 

Die Flachdachrichtlinie wurde grundlegend überarbeitet und anwendungsfreundlicher gestaltet. Nachfolgend ein Auszug wichtiger Änderungen:

  • Wegfall der grundlegenden Unterscheidung in genutzte/ nicht genutzte Dächer
  • Wegfall der Anwendungskategorien (K1, K2) und der Beanspruchungsklassen aus DIN 18531
  • Erdüberschüttete Deckenflächen und befahrene Dach- und Deckenflächen aus Stahlbeton wurden jetzt explizit in den Geltungsbereich mit aufgenommen
  • Klarstellung, dass das vorgegebene Mindestgefälle von 2% als planmäßiges Gefälle zu verstehen ist, von dem das tatsächliche Gefälle aufgrund von Toleranzen/ Abweichungen abweichen kann
  • Flächen mit einem Gefälle unter 2% sind wie gefällelose Flächen zu behandeln
  • Gefällelose Flächen sind in begründeten Fällen möglich, dabei sind besondere Anforderungen gem. Abschnitt 2.3.4 und Abschnitt 3.6 zu berücksichtigen
  • Neue Regeln bezüglich Maßnahmen zur Aufnahme horizontaler und vertikaler Kräfte

 

Vorschau und Bestellung der Flachdachrichtlinie als Loseblattsammlung über den Rudolf-Müller-Verlag

02.12. 2016

Saarland und Nordrhein-Westfalen: Nachrüstung von Rauchwarnmeldern bis zum 31.12.2016

Gem. § 46 Abs. 4 Satz 3 der Landesbauordnung des Saarlandes und gem. § 49 Abs. 7 Satz 3 der Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen müssen in diesen Bundesländern bestehende Wohnungen jeweils bis zum 31.12.2016 entsprechend den Vorgaben der Landesbauordnung mit Rauchwarnmeldern ausgestattet werden.

 

Damit enden im Saarland und in Nordrhein-Westfalen die Übergangsfristen für die Nachrüstung bestehender Wohnungen. Neubauten sind in beiden Bundesländern bereits seit einiger Zeit mit Rauchwarnmeldern auszustatten.

 

Die Landesbauordnung des Saarlandes (LBO) und die Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (BauO NRW) können im Bereich ► Hilfen unter „Deutsche Landesbauordnungen“ aufgerufen werden.

 

Übersicht über die geltenden ► Rauchwarnmelderpflichten in den deutschen Bundesländern, mit den genauen Regelungen und den Übergangsfristen zur Nachrüstung bestehender Wohnungen

30.11. 2016

Die Blockbaurichtlinie

Die Blockbaurichtlinie, 2016 herausgegeben vom deutschen Massivholz- und Blockhausverband e.V. (DMBV), stellt aktuelle bautechnische Grundlagen und Regelausführungen für den Blockbau zusammen. Sie bezieht dabei die aktuellen Normen und Regelwerke mit ein, versteht sich jedoch auch darüber hinaus als Grundlage für die Planung und die Ausführung von Blockbauten.

 

Neben Wohnblockhäusern geht es auch um die Erstellung von Nebengebäuden wie z.B. Ferienhäusern, kleineren Garagen oder Wartehäuschen in Blockbauweise. Enthalten sind z.B. auch Vorschläge zur Brandschutzbemessung von tragenden Wänden aus Vollholz-Blockbalken.

 

Die Blockbaurichtlinie ist im Bruder Verlag erschienen und kann über www.baufachmedien.deonline als Buch oder E-Book bestellt werden.

28.11. 2016

Umsetzung des EuGH-Urteils in der Rechtssache C-100/13 – Vollzugshinweise

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) kam in seinem Urteil vom 16.10.2014 zu dem Ergebnis, dass die Bundesrepublik Deutschland gegen ihre Verpflichtungen zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über Bauprodukte verstoßen hat. Die Festlegung zusätzlicher nationaler Anforderungen („Ü-Zeichen“) in den Bauregellisten - über die CE-Kennzeichnung hinaus, mit der Folge einer Doppelkennzeichnung (CE + Ü) - wurde mit dem Urteil für unzulässig erklärt. Am 15.10.2016 endete die Zweijahresfrist der EU-Kommission zur vollständigen Umsetzung des Urteils.

 

Das Urteil hat Auswirkungen auf die Verwendung von Bauprodukten in Deutschland, aber auch auf die Inhalte der einzelnen deutschen Landesbauordnungen. Die Musterbauordnung (MBO) wurde durch Beschluss der Bauministerkonferenz im Mai 2016 an diese Rechtsprechung angepasst. Es ist zu erwarten, dass diese Änderungen zeitnah in die einzelnen Landesbauordnungen übernommen werden, in Sachsen-Anhalt ist dies bereits erfolgt, s. bauwion-Beitrag vom 25.10.2016.

 

Zudem werden die Bauregellisten und die Liste der Technischen Baubestimmungen in den einzelnen Bundesländern zukünftig durch die normkonkretisierende Verwaltungsvorschrift „Technische Baubestimmungen“ (VV TB) ersetzt, die jeweils gleichzeitig mit der Novellierung der Landesbauordnung in Kraft treten werden.

 

Bis dahin sind die Vollzugshinweise (Erlasse) der einzelnen Bundesländer hinsichtlich der jeweils geltenden Übergangsvorschriften zu beachten. Ausdrücklich wird in diesen darauf verwiesen, dass die geänderte Vollzugspraxis Bauherrn, Entwurfsverfasser und Unternehmer nicht von der Verpflichtung zur Einhaltung der Anforderungen entbindet, die durch öffentlich-rechtliche Vorschriften an bauliche Anlagen gestellt werden, und dass die geänderte Vollzugspraxis auch die bauaufsichtlichen Eingriffsbefugnisse unberührt lässt.

 

Vollzugshinweise der einzelnen Bundesländer, zusammengestellt auf der Webseite des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt)

 

Die aktuelle Fassung der Musterbauordnung kann im Bereich ► Hilfen unter „Normen und Rechtsvorschriften“, aufgerufen werden.

24.11. 2016

Saarland: Änderung der Landesbauordnung (LBO)

Durch das Gesetz vom 13.07.2016 wurde im Saarland die Landesbauordnung (LBO) im Wesentlichen wie folgt geändert:

 

  • § 30 (Brandwände): Korrektur von Verweisen auf Unterpunkte im Anhang;
  • § 66 (Bauvorlageberechtigung): Bauvorlageberechtigung für Personen, die in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem nach dem Recht der Europäischen Union gleichgestellten Staat zur Ausübung des Berufs der Architektin/ Innenarchitektin oder des Architekten/ Innenarchitekten rechtmäßig niedergelassen sind; Aktualisierung der Verweise auf das Saarländische Architekten- und Ingenieurkammergesetz;
  • § 67 (Bautechnische Nachweise): Aktualisierung der Verweise auf das Saarländische Architekten- und Ingenieurkammergesetz;
  • § 84 (Erhebung, Verarbeitung und Übermittlung personenbezogener Daten): Einschränkung des Rechtes auf informationelle Selbstbestimmung (Artikel 2 Absatz 1 in Verbindung mit Artikel 1 Absatz 1 des Grundgesetzes; Artikel 2 Satz 2 der Verfassung des Saarlandes).

 

Die aktuelle Fassung der saarländischen Landesbauordnung kann im Bereich ► Hilfen unter „Deutsche Landesbauordnungen“, aufgerufen werden.

22.11. 2016

Änderung der Baustellenverordnung - BaustellV

Die „Verordnung zur Umsetzung der Richtlinie 2014/27/EU und zur Änderung von Arbeitsschutzverordnungen“ vom 15.11.2016 beinhaltet Anpassungen der Gefahrstoffverordnung an das EU-Recht und sich aus diesen Anpassungen ergebende Folgeänderungen für weitere Arbeitsschutzverordnungen, auch für die Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen (Baustellenverordnung - BaustellV).

 

Die Änderungen berücksichtigen Anpassungen der Gefahrstoff-Richtlinie 98/24/EG und der Krebs-Richtlinie 2004/37/EG an das geänderte EU-System zur Einstufung und Kennzeichnung von Gefahrstoffen.

 

Die Baustellenverordnung wurde dabei in Anhang II Nr. 2 geändert und enthält Anpassungen bei den Definitionen besonders gefährlicher Arbeiten im Sinne des § 2 Abs. 3 BaustellV.

 

Die Änderungen sind am 19.11.2016 in Kraft getreten.

 

Die aktuelle Fassung der Baustellenverordnung kann im Bereich ► Hilfen unter "Normen und Rechtsvorschriften" aufgerufen werden.

08.11. 2016

Neufassung der DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau)

Im Juli 2016 ist die Neuausgabe der DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau) erschienen. Sie beinhaltet eine vollständige Überarbeitung und Neugliederung des Regelwerkes. Bereits durch den Titel des ersten Teils wird jetzt klargestellt, dass die DIN 4109 lediglich Mindestanforderungen an den baulichen Schallschutz regelt. Einzelne Anforderungswerte an die Schalldämmung haben sich verschärft:

  • Wohnungstrenndecken – Trittschalldämmung: L’n,w ≤ 50 dB (bisher ≤ 53 dB)
  • Treppenläufe und -podeste – Trittschalldämmung: L’n,w ≤ 53 dB (bisher ≤ 58 dB)
  • Haustrennwände zwischen Reihenhäusern bzw. Doppelhäusern zu Aufenthaltsräumen im untersten Geschoss eines Gebäudes – Luftschalldämmung: R’w ≥ 59 dB (bisher ≥ 57 dB)
  • Haustrennwände zwischen Reihenhäusern bzw. Doppelhäusern zu Aufenthaltsräumen, unter denen mindestens 1 Geschoss vorhanden ist – Luftschalldämmung: R’w ≥ 62 dB (bisher ≥ 57 dB)

 

Komplett neu sind die Bauteilkataloge (Teile 32-36), die schalltechnische Daten von Bauteilen und Konstruktionen enthalten, die ohne bauakustische Prüfungen in den in Teil 2 genannten Berechnungsverfahren für die rechnerischen Nachweise in Teil 1 verwendet werden dürfen. Die Teile 32-36 gelten dabei jeweils nur in Verbindung mit dem Rahmendokument Teil 31.

 

Die neue DIN 4109 untergliedert sich in folgende Teile, jeweils als Ausgabe 2016-07:

  • Teil 1 Mindestanforderungen
  • Teil 2 Rechnerische Nachweise der Erfüllung der Anforderungen
  • Teile 31-36 Daten für die rechnerischen Nachweise des Schallschutzes (Bauteilkataloge):
    • Teil 31 Rahmendokument
    • Teil 32 Bauteilkatalog Massivbau
    • Teil 33 Bauteilkatalog Holz-, Leicht- und Trockenbau
    • Teil 34 Bauteilkatalog Vorsatzkonstruktionen vor massiven Bauteilen
    • Teil 35 Bauteilkatalog Elemente, Fenster, Türen, Vorhangfassaden
    • Teil 36 Bauteilkatalog gebäudetechnische Anlagen
  • Teil 4 Bauakustische Prüfungen

 

Übersicht auf der Webseite des Beuth-Verlages zu den Änderungen der DIN 4109

 

Nicht zurückgezogen wurden folgende (ältere) Beiblätter zur DIN 4109:

  • Beiblatt 2 (1989-11) Hinweise für Planung und Ausführung; Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz; Empfehlungen für den Schallschutz im eigenen Wohn- oder Arbeitsbereich
  • Beiblatt 3 (1996-06) Berechnung von R’w, R für den Nachweis der Eignung nach DIN 4109 aus Werten des im Labor ermittelten Schalldämm-Maßes Rw

 

Auch interessant zum baulichen Schallschutz:

Memorandum der Deutschen Gesellschaft für Akustik e.V. (DEGA) vom März 2011: "Die allgemein anerkannten Regeln der Technik in der Raumakustik" (pdf)

03.11. 2016

Neue DIN 18015-3 mit Installationszonen auch außerhalb von Gebäuden

Im September ist der dritte Teil der DIN 18015 (Elektrische Anlagen in Wohngebäuden - Teil 3: Leitungsführung und Anordnung der Betriebsmittel) als DIN 18015-3:2016-09 neu erschienen.

 

Neben redaktionellen Überarbeitungen und Anpassungen z.B. bei Leitungsverlegungen im Deckenbereich, wurden jetzt auch für den Außenbereich (für die Außenseite von Außenwänden) Installationszonen festgelegt, die von den Installationszonen innerhalb von Gebäuden abweichen.

 

Weiterführende Informationen:

Wissensseite ► 520 | Elektro-Grundausstattung für Wohngebäude

Lexikonseite ► Installationszonen

31.10. 2016

Änderungen der Bauregelliste A und B

Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) hat zur Bauregelliste eine Änderungsmitteilung (Ausgabe 2016/1) veröffentlicht. Betroffen von den Änderungen ist die Bauregelliste A Teil 1, Teil 2 und B Teil 1.

 

Die Änderungen sind am 15.10.2016 in Kraft getreten, zeitgleich sind die entgegenstehenden Regelungen der Bauregelliste A und B – Ausgabe 2015/2 - außer Kraft getreten.

 

Änderungsmitteilung des DIBt zu den Bauregellisten A und B 2016/1 (pdf)

27.10. 2016

Muster-Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Leitungsanlagen

Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) hat in seinen Amtlichen Mitteilungen Nr. 2/2016 die Muster-Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Leitungsanlagen (Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie - MLAR) der Fachkommission Bauaufsicht der Bauministerkonferenz in der Fassung vom 10.02.2015 (Redaktionsstand 05.04.2016) veröffentlicht.

 

Amtliche Mitteilungen Nr. 2/2016 des DIBt (pdf)